Umwelt und Energie - Header - Link zur Startseite des Landes Niederösterreich
 

"UMWELT & ENERGIE" erscheint fünfmal jährlich als Print-Magazin. In jeder Ausgabe gibt es ein Schwerpunktthema. Außerdem erhalten Sie regelmäßig Informationen zu den Themenbereichen "ENERGIE", "NATUR" und "LEBEN"! Das Gratis-Abo können Sie jetzt bestellen!

 

Diese Ausgabe von UMWELT & ENERGIE widmet sich dem Bauen und Wohnen in Zeiten des Klimawandels. Ein Rückblick veranschaulicht, dass es diesbezüglich in unserem Bundesland schon seit vielen Jahren gut bewährte Pionierprojekte gibt. Diese Erfahrungen gilt es, an die gegenwärtigen Erfordernisse anzupassen und Maßnahmen zu setzen, die klimaneutrales Wohnen in naher Zukunft für alle Menschen möglich machen. Ausschlaggebend sind dabei neben der Energieeffizienz auch der Einsatz ökologischer Baustoffe und die richtige Dämmung. Ebenso geht es darum, den Bodenverbrauch so gering wie möglich zu halten.

Weitere Themen sind zehn Jahre e5, das Spitzenprogramm für energieeffiziente und klimafreundliche Gemeinden, der illegale Artenhandel, der die globale Artenvielfalt bedroht, Zitruspflanzen, die uns in der kalten Jahreszeit mit Vitaminen versorgen u. v. a. m.

Erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2022 
wünscht Ihnen

Unterschrift von LH-Stellvertreter Pernkopf

Dr. Stephan Pernkopf
LH-Stellvertreter


 
Landesrat Pernkopf


 
 
Autark mit der Natur


 

Architektur mit Zukunft

Jahrzehnte, bevor das Umweltbewusstsein überhaupt in den Wortschatz einer breiteren Bevölkerungsschicht vorgedrungen war, beschäftigte sich Architekt DI Georg W. Reinberg schon mit ökologischem Bauen. Die Arbeit von Architekt Prof. Ottokar Uhl, der sich fast bis zur Selbstaufgabe für die Partizipation künftiger NutzerInnen bei der Planung einsetzte, beeindruckte ihn sehr. Achtsamer Umgang mit der Umwelt beginnt im wertschätzenden Miteinander. Nach seinem Diplom reiste Reinberg in die USA, studierte dortige Selbstbaumethoden, besuchte Siedlungen der Shaker und die Stadt Arcosanti, in der Architekt Paolo Soleri in der Wüste von Arizona naturnah leben wollte. Zurück in Österreich, machte sich Reinberg mit einer Gruppe von Bauherren und -frauen an die Realisierung eines ressourcenschonenden Hauses.

Den gesamten Beitrag lesen.

 

Stroh zu Gold

Der Wohnbau ist derzeit darauf fokussiert, möglichst schnell möglichst viele Wohnungen zu errichten, gemäß den derzeitigen Standards, Richtlinien und Gesetzen. Dabei kommt einiges zu kurz. Materialien werden aufgrund des Preises, angekurbelt von guter Lobbyarbeit und dem vorhandenen Wissen von Baufirmen, in gewohnter Weise eingesetzt: Wohnbau als Betonbau, der mit dem Erdölprodukt Polystyrol (Styropor) gedämmt wird. Die Haustechnik wird dabei komplexer und kostenintensiver. Das ermöglicht statisch und bauphysikalisch gut berechenbare Gebäude ohne Risiko. Der CO2-Einsatz bei der Errichtung wird aber nicht berücksichtigt, die spätere Entsorgungsaufwand ebenso wenig. Hier setzt die Arbeit des Architekturbüros RfM Räume für Menschen-Achitektur an. Sie bricht mit dem nicht-ökologischen System und nutzt das Abfallprodukt Stroh in Ballenform als Bau- und Dämmmaterial in nachhaltigen Architekturen.

Den gesamten Beitrag lesen.

 


 
 
Bild © AdobeStock, 133421822, peterschreiber.media
Energie
 

Zehn Jahre e5 in Niederösterreich

Das e5-Programm wird in Österreich von den Bundesländern getragen und ist mit den bundesweiten Initiativen klimaaktiv und den Klima- und Energiemodellregionen (KEM) des Klima- und Energiefonds verbunden. In Österreich nehmen aktuell über 240 Städte und Gemeinden an diesem Qualitätsmanagementprogramm teil. In Niederösterreich umfasst dieses Spitzenprogramm für energieeffiziente und klimafreundliche Gemeinden mittlerweile mehr als 60 Kommunen. Diese setzen Maßnahmen, die nicht nur die Lebensqualität in unserem schönen Bundesland erhöhen, sondern auch wesentlich zur Erreichung der Klimaziele 2030 beitragen. Je erfolgreicher eine Gemeinde ist, desto mehr „e“s bekommt sie – maximal fünf. Die Expertinnen und Experten der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ stehen den NÖ Kommunen und deren e5-Teams bei ihrer Arbeit zur Seite. 

Den gesamten Beitrag lesen.

 

Mikroplastik im Waldboden

Mineralölbasierter Kunststoff ist weltweit der meistgenutzte Werkstoff. In den vergangenen 70 Jahren hat sich die globale Produktion von 1,5 Mio. t im Jahr 1950 auf 359 Mio. t im Jahr 2018 gesteigert. Aus zahlreichen Geräten, Fahrzeugen, Reifen, Kleidung, aber auch in der Bauwirtschaft ist Kunststoff nicht mehr wegzudenken. Der größte Einsatzbereich liegt jedoch im Verpackungssektor, wo Kunststoff in der Regel nach kurzer Verwendung rasch zu Abfall wird. In vielen Fällen enden die biologisch nicht abbaubaren Produkte als Müll in der Natur und führen an Land sowie in Gewässern zu Problemen. Mit der Zeit zu kleinsten Teilchen abgebaut, findet man das sogenannte Mikroplastik dann fast unsichtbar in den entlegensten Gebieten unserer Erde. Beim Zerfall der Plastikpartikel wird die Oberfläche exponentiell größer, Schwermetalle, wie Kupfer oder Cadmium, werden daran gebunden und reichern sich ebenfalls im Boden an. 

Den gesamten Beitrag lesen.

 
 
 
Bild © AdobeStock, 251762579, Wolfgang
 

Die Haut der Bäume

Laubbäume erkennt man am leichtesten am Blattwerk. Im Winter sind jedoch die meisten Laubbäume kahl, ausgenommen Eiche und Hainbuche, auf denen sich noch lange welke Blätter halten. Wie kann man dennoch herausfinden, welche Baumart man gerade vor sich hat? Beim winterlichen Waldspaziergang richtet sich jetzt unser Blick vermehrt auf Farben und Muster der Rinden. Einige Bäume haben sehr glatte Stämme, andere sind grob gefurcht oder gestreift. Die Buche mit ihrer silbergrauen, glatten Rinde ist leicht erkennbar, ebenso die Eiche mit ihrer massiven Schuppenborke oder die Birke mit ihren schwarz-weißen Flecken. Bei anderen können meist nur Fachleute sofort bestimmen, um welche Baumart es sich handelt. Zweige und Knospen geben ebenfalls darüber Auskunft. Gleich wie die Haut des Menschen schützt die Rinde den Baum vor Krankheiten, negativen Wetterauswirkungen und sogar Feuer. 

Den gesamten Beitrag lesen.

 

Illegaler Artenhandel bedroht Artenvielfalt

Nach dem Drogen-, Menschen- und Waffenhandel befindet sich der illegale Artenhandel an vierter Stelle der lukrativsten kriminellen Geschäfte. Es werden geschätzte acht bis 20 Mrd. Euro an Jahresgewinn auf Kosten bedrohter Tier- und Pflanzenarten lukriert und dadurch ohnehin bereits gefährdete Arten an den Rand des Aussterbens getrieben. Das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen – kurz CITES – wurde im Jahr 1973 in Washington D.C. unterzeichnet und wird deshalb auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen genannt. Österreich ist diesem 1982 beigetreten. Heute gehören mehr als 180 Vertragsstaaten der Konvention an. Ziel dabei ist es nicht, den internationalen Handel mit gefährdeten Arten generell zu unterbinden, sondern durch internationale Kontrollen die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicher zu stellen.

Den gesamten Beitrag lesen.

 
 
 
Bild © AdobeStock, jackfrog
Leben
 

Sonnenfrüchte für die Winterküche

Schon vor 4.000 Jahren wurden in China Zitruspflanzen kultiviert. In ihrer Heimat hatten sie einst einen derart hohen Stellenwert, dass nur der Kaiser und seine höchsten Beamten die Früchte als Tribut eintreiben durften und dafür eigens ein „Orangenministerium“ eingerichtet wurde. Es waren mitreisende Botaniker von Alexander dem Großen, die während seines Feldzuges nach Persien und Indien auf einen Wunderbaum mit goldenen Früchten stießen. Damit hatten sie die Zitronatzitrone entdeckt und brachten sie mit nach Europa. Gemeinsam mit Feigen, Dattelpalmen und anderen zählten Zitruspflanzen bald zu den ersten nicht frostfesten Pflanzen, die sich der europäische Adel als Statussymbol leistete. Dem Kult um die Zitrusgewächse konnte sich auch Prinz Eugen nicht entziehen und ließ im Schlossgarten des Belvedere eine der modernsten Orangerien Europas errichten.

Den gesamten Beitrag lesen.

 

Weltsicht entwickeln

Ob Klimakrise, Migration, Verteilungsfragen, Covid-19 oder die Infragestellung demokratischer Strukturen – die Welt steht gerade vor vielen globalen Herausforderungen. In den unterschiedlichsten Regionen gibt es Bruchlinien, die sich auftun, Konflikte, die unlösbar scheinen. Doch was tun? Sich zurückziehen und andere agieren lassen? Augen zu und durch? Oder doch selber mit anpacken und die Welt zum „Besseren“ verändern? „Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe, ideenreicher, engagierter Leute könnte die Welt nicht ändern. Tatsächlich wurde sie nie durch etwas Anderes geändert“, hat bereits die US-amerikanische Ethnologin Margaret Mead erkannt. Um den globalen und komplexen Herausforderungen begegnen zu können, spielt jedoch Bildung eine zentrale Rolle. Dabei ist nicht nur der Zugang zu Bildung entscheidend, sondern v. a. was und wie gelehrt, gelernt und geforscht wird. 

Den gesamten Beitrag lesen.

 
 
 
 

Die Aktuelle Ausgabe 05/2021 als PDF Download

Aus dem Inhalt:

KLIMAFIT WOHNEN

Architektur mit Zukunft /  Stroh zu Gold / Höchste Qualität durch bestmögliche Qualifikation  /  Ein Dorf im Aufschwung /  Raum für Frauen schaffen / Wohnstandorte bestimmen das Mobilitätsverhalten 

ENERGIE 

Zehn Jahre e5 in Niederösterreich.  / Mikroplastik im Waldboden

NATUR

Die Haut der Bäume / Illegaler Artenhandel bedroht die Artenvielfalt / Zeit für die Klimawende 

LEBEN

 Sonnenfrüchte für die Winterküche / Weltsicht entwickeln

ENU AKTUELL

STANDARDS

Kurz & bündig / Termine / Gesehen & gelesen


Wenn Sie einen Beitrag der aktuellen Ausgabe barrierefrei lesen möchten, richten Sie bitte ein E-Mail an: post.ru3@noel.gv.at

 
 

Auf Wiederlesen! 5 x im Jahr.


Gratis. Abonnieren Sie mit dieser Bestellkarte und Sie sind bestens informiert! Wir freuen uns auch über Leserbriefe. Schreiben Sie uns Ihre Meinung per E-Mail: post.ru3@noel.gv.at 

Die im Formular angegebenen Daten werden für die Erfüllung Ihres ABO-Auftrages gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben!


Zum Abonnieren einfach auf die Bestellkarte klicken

 
Link zur Magazinbestellung
 
 

Archiv

 
 

© 2021 Amt der NÖ Landesregierung

 

                         Media & Daten