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"UMWELT & ENERGIE" erscheint fünfmal jährlich als Print-Magazin. In jeder Ausgabe gibt es ein Schwerpunktthema. Außerdem erhalten Sie regelmäßig Informationen zu den Themenbereichen "ENERGIE", "NATUR" und "LEBEN"! Das Gratis-Abo können Sie jetzt bestellen!

 

Diese Ausgabe von UMWELT & ENERGIE will aufzeigen, dass "klimawandeln" auch im Urlaub möglich ist. Wer seine freien Tage im eigenen Land verbringt und somit auf Flugreisen oder lange Autofahrten verzichtet, schont auch das Klima. Wir haben für Sie zahlreiche Anregungen gesammelt, was es in den einzelnen NÖ Regionen alles zu entdecken gibt. Aber auch das richtige Verhalten in der Natur steht im Fokus. Seit Beginn der Covid-19 Pandemie sind viel mehr Menschen in der freien Natur unterwegs. Nicht allen Erholungssuchenden ist jedoch bewusst, dass wir uns dabei respektvoll verhalten müssen, damit diese sensiblen Lebensräume ihre vielen auch für den Menschen überlebenswichtigen Funktionen weiterhin erfüllen können.

Weitere Themen des Magazins sind das aktualisierte EU-Energiebewertungsschema für Elektrogeräte, die Vorstellung von praktischen Umsetzungsmaßnahmen auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Schule – eine Forderung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), Kräuterspezialitäten, die Urlaubsdüfte in die eigene Küche holen sowie Bibelgärten, die Pflanzen aus dem antiken Israel zeigen und auch in Niederösterreich besucht werden können  und vieles  anderes mehr ...

Eine erholsame Sommerzeit
wünscht Ihnen

Unterschrift von LH-Stellvertreter Pernkopf

Dr. Stephan Pernkopf
LH-Stellvertreter


 
Landesrat Pernkopf
 
 
Bild © AdobeStock, 193199713, eyetronic
Klimawandeln im Urlaub


 

Unser Zugang zur Natur

Spätestens seit März 2020 suchen Menschen vermehrt körperlichen und geistigen Halt sowie Erholung in die Natur. Hier und dort schrammt jedoch die Freiheit, einfach draußen zu sein, an den Grenzen der Tragfähigkeit. Die Wegefreiheit ist ein hohes Gut und ihr Wert für die Allgemeinheit unermesslich. Dadurch haben Erholungssuchende das Recht, auch fremdes Grundeigentum zu betreten. Dennoch bleibt die berechtigte Erwartung, den anderen, egal ob Mensch, Tier oder Natur, respektvoll zu begegnen. Die Wegefreiheit ist ein Jedermannsrecht und wird von alpinen Vereinen seit jeher vertreten und verteidigt. Grundsätzlich ist man dadurch bei der Routenwahl unabhängig und darf auch abseits von Wegen unterwegs sein. Wo diese Freiheit aufgehoben oder eingeschränkt wurde, greift meistens ein Wegegebot – sprich, Erholungssuchende sind an bestehende Wege und Steige gebunden. Jedoch umfasst die Wegefreiheit längst nicht alle Aktivitäten. 

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Selbstgemacht

Körbe flechten, Schalen drechseln, mit der Sense mähen – altes Handwerk erlebt heute neue Wertschätzung. Es braucht Zeit, Muße und Hingabe, bis aus dem rohen Material ein fertiger Gebrauchsgegenstand wird. Etwas mit eigenen Händen entstehen zu lassen, scheint aber, unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft zum Trotz, ein tiefes menschliches Bedürfnis zu sein. Auch in diesem Sommer hat der Urlaub daheim wieder eine größere Bedeutung. Es ist Zeit für Entdeckungen im eigenen Bundesland. Viele Handwerksbetriebe in Niederösterreich lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und geben ihr Wissen auch gerne weiter. So findet sich das Schmieden in der Marktgemeinde Ybbsitz auf der UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes. Entlang des Themenweges "Schmiedemeile Ybbsitz" kann man dem Klang von Hammer und Amboss folgen oder im Erlebnismuseum FeRRUM noch mehr über die Welt des Eisens erfahren

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Energie
 

Viel Grün im Gelb

Egal ob Briefe, Werbesendungen, Zeitschriften oder Pakete: Wer mit der Österreichischen Post AG versendet, belastet die globale Klimabilanz nicht. Schon seit zehn Jahren werden alle Sendungen bundesweit CO2-neutral zugestellt. Bis 2030 soll die Auslieferung sogar CO2-frei und ausschließlich mit Elektro-Fahrzeugen oder alternativen Antrieben erfolgen. 2011 startete die Österreichische Post AG die Initiative "CO2 NEUTRAL ZUGESTELLT", um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens schrittweise zu verringern. Dabei wird sowohl der unternehmenseigene Energie- und Treibstoffverbrauch ständig optimiert als auch in saubere Energie investiert. So verfügt das Unternehmen aktuell über rd. 2.100 E-Fahrzeuge, deren Anzahl laufend ausgebaut wird. Durch diese und weitere Effizienzmaßnahmen konnte die Post ihre CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren von rd. 100.000 t auf rd. 87.000 t pro Jahr beträchtlich reduzieren.

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Neues Energielabel

Seit über 25 Jahren unterstützt das EU-Energiebewertungsschema KonsumentInnen sowie professionelle BeschafferInnen erfolgreich bei der Auswahl energieeffizienter Geräte. Darüber hinaus hat das Label im Bereich der Industrie wesentliche Impulse in Richtung Entwicklung nachhaltiger Produkte gesetzt. Dadurch konnten Energieverbrauch und Energiekosten erheblich reduziert werden. Nun wurde das EU-Energielabel für Elektrogeräte überarbeitet und den Bedürfnissen der NutzerInnen entsprechend optimiert. Das bisher verwendete A+++ bis G-Bewertungsschema war nicht mehr transparent und die Mehrheit der Produkte befand sich bereits in den obersten Effizienzklassen. Beim Kauf wurde es daher zunehmend schwieriger, Produkte hinsichtlich Wirksamkeit zu vergleichen. Für HerstellerInnen wiederum bestand dadurch wenig Anreiz, noch sparsamere Produkte zu entwickeln. Deshalb wurde mit 1. März 2021 seitens der EU eine dauerhafte Bewertungsskala von A bis G im Handel eingeführt. 

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Biblische Flora

Bibelgärten sind Orte der Stille, Besinnung, Konzentration und Meditation. Sie sollen – nach Wunsch ihrer BetreiberInnen – einen Zugang zur biblischen Pflanzenwelt und zugleich spirituelle Elemente vermitteln. Unsere Glaubenswelt ist sowieso eng mit Gärten verbunden: Am Anfang steht der Garten Eden und am Ende der blumengeschmückte Gottesacker. Die Gärtnerei hat uralte Wurzeln, steht doch in der Genesis geschrieben: "Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an." Die Bibel ist auch reich an Gleichnissen, in denen Pflanzen eine Rolle spielen. Myrte, Granatapfel, Feigenbaum & Co sind Träger einer Botschaft. Um diese weiterzutragen, werden Bibelgärten geschaffen. In Deutschland gibt es bereits über 200 registrierte Bibelgärten. Hierzulande sind sie noch spärlich vertreten, obgleich es verwandte Anlagen gibt, wie den Schöpfungsgarten im Stift Altenburg. Im Museumsdorf Niedersulz wurde 2013 ein Bibelgarten eröffnet.

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Auenschutz mit Strategie

Vor 50 Jahren wurde in der iranischen Stadt Ramsar die Konvention zum Schutz von international bedeutsamen Feuchtgebieten unterzeichnet. Mehr als 170 Staaten, darunter auch Österreich, haben sich zum Ziel gesetzt, diese einzigartigen Lebensräume mit ihrer biologischen Vielfalt zu schützen, zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Inzwischen stehen bereits 2.414 sogenannte Ramsar-Gebiete mit einer Fläche von 254 Mio. ha – etwa die 60-fache Fläche der Schweiz – unter diesem besonderen Schutz. Österreich hat 23 Gebiete als international bedeutende Feuchtgebiete nominiert. Mit den Donau-March-Auen (38.500 ha) und der Waldviertler Teich-, Moor- und Flusslandschaft (13.000 ha) liegen zwei davon in Niederösterreich. Gemeinsam mit dem Neusiedler See- Seewinkel (60.000 ha) und dem Nationalpark Kalkalpen (18.532 ha) stellen sie die größten Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung in Österreich dar. 

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Leben
 

So duftet der Sommer

Von Apfelminze, über Curry- und Olivenkraut bis Zimtbasilikum – das Kräutersortiment wird mit jedem Jahr bunter und lädt zum Probieren ein. So lassen sich ganz besondere Aromen in die Küche und auf den Teller holen. Kräuter verfeinern Speisen, machen sie leichter verdaulich, unterstützen unseren Stoffwechsel und entfalten ihre wohltuende Wirkung. So tut das Würzen mit frischen Kräutern nicht nur der Nase, sondern auch dem Körper gut. Viele Kräuter lassen sich auch problemlos in Schalen, Töpfen oder Blumenkistchen kultivieren. Wichtig ist, dass die Gefäße Abzugslöcher haben, damit keine Staunässe entsteht – das mögen Kräuter am allerwenigsten. Als Substrat verwendet man Bioerde und macht sie durch Beimischen von etwa einem Drittel Sand durchlässiger. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Tonscherben am Grund sorgt zusätzlich für trockene Füße.

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Geschlechtergerechte Schule

Die Gleichstellung der Geschlechter durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen in der schulischen Praxis – eine Forderung des fünften Ziels der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) – würde auch einen Gesellschaftswandel bewirken. Unter geschlechtergerechter Schule ist nicht nur der eigentliche Unterricht zu verstehen, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Austausches, des Verhandelns, des Lernens und Lehrens sowie des Gestaltens eines Miteinanders, das weit über die Klassen hinausreicht. Es geht um die Schulgemeinschaft sowie das Schulumfeld und damit um die Mitte der Gesellschaft. Südwind arbeitet dazu im EU Projekt "Gender Equality in Schools" mit LehrerInnen und Gleichstellungsfachleuten aus Großbritannien, Italien, Ungarn, Finnland, Polen, Kroatien, Griechenland, Slowakei und Österreich zusammen.

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Die Aktuelle Ausgabe 03/2021 als PDF Download

Aus dem Inhalt:

KLIMAWANDELN IM URLAUB

Unser Zugang zur Natur / Urmeer und Eiszeit / Moor or less / Selbst gemacht! / Ich schau schnell nach! / Perlen der Alpen / Entschleunigt reisen

ENERGIE 

Viel Grün im Gelb / Neues Energielabel / Jetzt erst recht!

NATUR

Biblische Flora / Auenschutz mit Strategie / I KEM mit’m Klimawandel KLAR!

LEBEN

So duftet der Sommer / Geschlechtergerechte Schule

ENU AKTUELL

STANDARDS

Kurz & bündig / Termine / Gesehen & gelesen


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Auf Wiederlesen! 5 x im Jahr.


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