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Unsere Erde funktioniert wie ein riesiges, sensibles Netzwerk. Geht das ökologische Gleichgewicht verloren, hat das auch Auswirkungen auf viele Bereiche, auf die Artenvielfalt, auf das Klima, auf unsere Ernte. Umweltschutz ist dennoch kein abstraktes Großprojekt, sondern beginnt im Alltag, am Weg ins Büro, an der Supermarktkassa und in den eigenen vier Wänden. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen ist eine Herausforderung unserer Zeit und zugleich eine Verantwortung gegenüber den Generationen nach uns.
Das Land Niederösterreich leistet seinen Beitrag ua. mit diesen Schwerpunkten: der weitere Ausbau von Windkraft und Photovoltaik, eine zukunftsfitte Energieinfrastruktur mit Speichern und Netzen, die Stärkung des öffentlichen Verkehrs und der Elektromobilität sowie Maßnahmen für mehr Resilienz bei Naturgefahren, Wasserversorgung und Hitzeschutz.
Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen im neuen grafischen Gewand und einenschönen und bunten Herbst!
Ihr LH-Stv. Stephan Pernkopf
Dr. Stephan Pernkopf
LH-Stellvertreter
Wir alle treffen täglich Entscheidungen, die unseren Lebensstil Schritt für Schritt verändern und verbessern. Vier völlig unterschiedliche Lebenswelten zeigen beispielhaft, wie man den Alltag nachhaltig gestalten kann. Ein WG-Zimmer in der Stadt, ein Haus am Stadtrand, ein Garten voller Gemüse und eine Wohnung, in der die gepackten Koffer im Vorzimmer bereitstehen. Eine Frage verbindet: Wie nachhaltig kann ich in meinem Alltag eigentlich sein? Eines vorweg: Niemand lebt „perfekt nachhaltig“. Nachhaltiges Verhalten bedeutet nicht automatisch Verzicht, sondern oft eine Verbesserung der Lebensqualität.
136 kg Restmüll fällt pro Person in Niederösterreich in einem Jahr an, darunter nicht nur Taschentücher oder Kehrricht, sondern auch genießbare Lebensmittel und andere wertvolle Rohstoffe. Bei richtiger Mülltrennung ist das Potenzial riesig: Hinter jedem weggeworfenen Lebensmittel, hinter Batterien, Papier, Glas- und Kunststoffverpackungen stecken wertvolle Ressourcen. Wir räumen mit Abfallmythen auf und erklären warum Akkus und Batterien im Restmüll brandgefährlich sind.
Durch ungenügend Dämmung verschenken Hausbesitzer/innen jedes Jahr eine Menge Geld.
Die Energieberatung Niederösterreich zeigt, was sich seit 2003 verändert hat – und warum gute Dämmung heute wichtiger ist, denn je!
Unternehmen und Gemeinden setzen verstärkt auf praxisnahe Maßnahmen, die ökologische und wirtschaftliche Vorteile gleichermaßen schaffen. Beim heurigen Ökomanagement NÖ Tag im Juni wurden rund 60 Projekte bzw. Organisationen als Best-Practice-Beispiele ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen Energieeffizienz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Resilienz. Stift Altenburg zeigt, dass auch denkmalgeschützte Gebäude zur Energiewende beitragen können.
Mittags produziert eine Photovoltaikanlage oft mehr Strom, als im Haushalt benötigt wird. Der Überschuss wird ins Stromnetz eingespeist. Hier machen Stromspeicher Sinn: Sie machen den tagsüber produzierten PV-Strom zu einem späteren Zeitpunkt im eigenen Haushalt nutzbar. So gelingt es, den Eigenverbrauch deutlich zu erhöhen, Stromkosten zu senken, die Netze zu entlasten. Die Energieberatung NÖ berät online, telefonisch oder persönlich.
Die Waldviertler Karpfenteichwirtschaft wurde als landwirtschaftliches Weltkulturerbe ausgezeichnet. Viele Teiche sind mehrere hundert Jahre alt und prägen Landschaft und Kultur seit dem 12. Jahrhundert auf vielfältige Weise. Ein besonderer Höhepunkt im Jahreslauf ist das traditionelle Abfischen im Herbst. Zum Beispiel am Bruneiteich bei Heidenreichstein am 24. Oktober 2026.
Wussten Sie, dass eines der größten Lebewesen der Erde ein Pilz ist? Ein Hallimasch in Nordamerika bildet ein knapp zehn Quadratmeter großes Pilzgeflecht. Was wir als Pilz kennen, ist nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Organismus lebt als Myzel unsichtbar im Boden oder im Holz. Feine Pilzfäden bilden eine Symbiose mit Bäumen. Es gibt Pilzberatungsstellen, die bei der sicheren Bestimmung von Pilzen helfen!
Die Geschichte der Kartoffel reicht viele tausend Jahre zurück, obwohl sie in Europa erst spät für den Speiseplan entdeckt wurde.Heute ist sie nach Reis, Mais und Weizen eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit und für uns ein regionales Superfood. Das Kochen oder Braten schließt die enthaltene Stärke auf und macht Kartoffeln für uns erst genießbar. Schätzungen zufolge gibt es weltweit rund 5.000 Kartoffelsorten. Etwa 1.600 Sorten sind in der EUSortenliste eingetragen, davon 49 in Österreich.
Reisen eröffnet neue Perspektiven und verbindet Menschen, hat aber auch Kehrseiten, derer sich die neue Ö Tourismusstrategie „Vision T“ annimmt. Arbeitsbedingungen und Zielkonflikte des Tourismus rücken in den Fokus. Auch Reisende hinterfragen zunehmend die Auswirkungen ihres Urlaubs. Aspekte wie Slow Travel setzen genau hier an: Statt möglichst viele Orte in kurzer Zeit zu „sammeln“, steht das intensive Erleben einer Region im Mittelpunkt.
Viele Wege, ein Ziel | Wie viel Wasser steckt in unserem Leben? | Wertvolles in der Tonne
Keine Chance für heiße Luft 2.0: Die Energieberatung Niederösterreich zeigt, was sich im Bereich Wärmedämmung seit 2003 verändert hat – und warum gute Dämmung heute wichtiger ist, denn je!
Drei Musketiere: Klimaschutz, Innovation und wirtschaftlicher Erfolg
| Energiewende bei Nacht | Status Quo und Potenzial von
Stromspeichern in NÖ
Hamsternde Kobolde | Herde, Hirte, Landschaft | Teichwirtschaft als Weltkulturerbe | Unter unseren Füßen | „Wir garteln gemeinsam“ –
ein besonderes Schulprojekt
Tolle Knolle | Lebensqualität vor Ort erhöhen | Reisen zwischen Erlebnis und Verantwortung
Nachhaltig von Anfang an | Nachhaltig entscheiden: Orientierung im Alltag | Die Stromrechnung – ein Mysterium?
Kurzmeldungen und Tipps
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