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"UMWELT & ENERGIE" erscheint fünfmal jährlich als Print-Magazin. In jeder Ausgabe gibt es ein Schwerpunktthema. Außerdem erhalten Sie regelmäßig Informationen zu den Themenbereichen "ENERGIE", "NATUR" und "LEBEN"! Das Gratis-Abo können Sie jetzt bestellen!

 

Diese Ausgabe von UMWELT & ENERGIE ist den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs), zu deren Erreichung bis 2030 sich sämtliche UN-Mitgliedsstaaten verpflichtet haben, gewidmet. Das Land NÖ, das bereits seit 2018 in der interministeriellen Arbeitsgruppe „Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ mitwirkt, hat die darin verankerten Anliegen bereits in bestehende Strategien und Programme, wie dem NÖ Klima- und Energieprogramm und dem NÖ Wirtschaftsbericht, integriert. Was sonst noch in unserem Bundesland, insbesondere auch auf regionaler Ebene, zu den SDGs passiert, erfahren Sie in dieser Ausgabe. 

Weitere Themen sind das Engagement der NÖ Gemeinden als unersetzliche Partner auf dem Weg Richtung Energiewende, die riskanten Reisen unserer Zugvögel, das Ernten, Verwerten und Einlagern von Wildobst, die NÖ Regionalläden des Jahres u. v. a. m.

Viele schöne Herbsttage
wünscht Ihnen

Unterschrift von LH-Stellvertreter Pernkopf

Dr. Stephan Pernkopf
LH-Stellvertreter


 
Landesrat Pernkopf
 
 
Bild © AdobeStock, 204855917, Robert Kneschke
Ein Leitfaden für die Welt


 

Es gibt einen Plan

„Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen …“, sagte der ehemalige UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon bei einer Ansprache vor der UN Generalversammlung am 25. September 2015 „… ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“ Ban-Ki Moon führte uns mit diesen Worten unsere Verantwortung vor Augen, die wir viel zu lang nicht wahrgenommen hatten. Und jetzt stellen sich zahlreiche Fragen: Haben wir noch ausreichend Zeit für eine Kehrtwende? Reicht der bisher gesetzte Rahmen? Haben wir den Mut für die anstehenden tiefgreifenden Veränderungen? Wohin soll die Reise gehen? Hoffnung macht, dass bereits sehr viel Wissen über die wesentlichen Wirkungszusammenhänge von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem, über Gefahren und Herausforderungen, über notwendige Technologien und Veränderungen vorhanden ist. 

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Globale Partnerschaften im lokalen Netzwerk

Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele spielen auch bei immer mehr Klimabündnis-Mitgliedern eine tragende Rolle. Im Mittelpunkt steht dabei das SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele. Der gemeinsame Ansatz über Regionen und Kontinente hinweg ist im SDG 17 am augenscheinlichsten. Dieses ist eine der Grundbedingungen für die Erreichung aller weiteren SDGs. Eine Trendwende hin zu einer nachhaltigen Entwicklung kann nur durch eine globale Partnerschaft und durch gemeinsame Anstrengungen aller Staaten, Zivilgesellschaften, Volkswirtschaften und Einzelpersonen gelingen. Angestrebt wird ein universales, regelgestütztes, offenes, nicht diskriminierendes, gerechtes, multilaterales Handelssystem. Partnerschaften sollen zudem gewährleisten, dass der Technologietransfer in ärmere Länder forciert wird und heimische Ressourcen mobilisiert werden.

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Energie
 

Packen wir es an!

Sich mit der Zukunft zu beschäftigen, bedeutet auch, die Möglichkeit zu haben, sie aktiv mitzugestalten. Um die hohe Lebensqualität für alle Menschen in Niederösterreich weiterhin sicherzustellen, wurden im NÖ Klima- und Energieprogramm 2030 Ziele und Maßnahmen festgelegt, die nur gemeinsam mit den Gemeinden erreichbar sind. Im Rahmen der diesjährigen Stammtische digital.regional präsentierte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf den insgesamt mehr als 1.500 teilnehmenden BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen die mit dem Klima- und Energieprogramm 2030 des Landes NÖ abgestimmten sechs Klimaziele für Gemeinden. Sie sollen allen 573 NÖ Kommunen als Orientierung dienen, wo in den kommenden Jahren Schwerpunkte zu setzen sind. Damit die Gemeinden ihren Beitrag leisten können, gilt es, in einem ersten Schritt den Ist-Zustand vor Ort zu erheben. Darauf aufbauend sind Maßnahmen zu erarbeiten, wie die Zielwerte Schritt für Schritt erreicht werden können.

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Unternehmen beschreiten neue Wege

Ökomanagement NÖ – das Beratungsförderungsprogramm für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen – fördert auch CSR-Beratungen und Nachhaltigkeitsberichte. Dabei gewinnt die Auseinandersetzung mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) und deren Umsetzung in der Organisation immer mehr an Bedeutung. Hierzulande ist in vielen Ökomanagement-Betrieben das SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum Teil einer freiwilligen Verpflichtung. Hinter diesem Ziel stehen u. a. die Förderung eines dauerhaften, breitenwirksamen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums, eine produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit, inkl. gleicher Bezahlung für alle, sowie die Schaffung einer sicheren Arbeitsumgebung. Aber auch SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur mit dem Auftrag, eine hochwertige, verlässliche, zukunftsfähige sowie widerstandsfähige Infrastruktur aufzubauen, nachhaltige Industrialisierung zu fördern und Innovationen zu unterstützen, ist Teil der Nachhaltigkeits- und CSR-Berichte von Ökomanagement NÖ Teilnehmenden. 

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Phänomen Vogelzug

Der Herbst hat bereits begonnen, nun geht’s ab in den sonnigen Süden! Ein für unsere Zugvögel riskantes Unternehmen nimmt seinen Lauf. Aufregung macht sich breit unter den Reisenden, vom federleichten Singvogel bis zum mächtigen Greifvogel. Der Jahreszeitenwechsel sowie die kürzer werdenden Tage sind die primären Auslöser für den Aufbruch in wärmere Gefilde. Vor dem Start müssen sich die Vögel ein Fettdepot anfressen, die Brustmuskeln werden bis zu einem Drittel größer, bei Drosseln kommt es gar zur Vergrößerung des Verdauungstraktes. Die zu dieser Jahreszeit massenhaft vorhandenen reifen Früchte sind reich an Zucker, gut bekömmlich und erleichtern die Erhöhung der Kalorienzufuhr. Einige Insektenfresser verzehren deshalb plötzlich auch viel Obst. Flugdauer und Entfernung, die zurückgelegt werden, sind unterschiedlich. Für manche Vogelarten ist bereits nach einigen Breitengraden süd- oder westwärts Endstation, andere zieht es bis ins südliche Afrika.  

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Klimafittes Dirndltal

Die Kleinregion Pielachtal liegt zwischen dem Zentralraum Niederösterreich, südlich von St. Pölten, und der alpinen Region zur steirischen Grenze. Bereits seit der Gründung der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal im Jahr 1996 legen die acht Gemeinden Ober-Grafendorf, Weinburg, Hofstetten, Rabenstein, Kirchberg, Loich, Schwarzenbach und Frankenfels größten Wert auf Zusammenhalt sowie eine regionale Wertschöpfung. Um diesen zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsraum mit rd. 17.300 EinwohnerInnen zu erhalten, ist rasches Handeln erforderlich. Deshalb sollen in den nächsten zwei Jahren zwölf Maßnahmen zur positiven Anpassung an den Klimawandel umgesetzt werden. Die acht Gemeinden sehen die Bewältigung der Klimakrise als eine gemeinsame Aufgabe und beteiligen sich am Programm Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) des Klima- und Energiefonds. Die Kornelkirsche – besser bekannt unter Dirndl – ist seit mehreren tausend Jahren im Pielachtal beheimatet und gibt dieser Region ihre Identität. 

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Leben
 

Jetzt wird’s wild!

Ernten, verwerten, einlagern – der Herbst ist die Zeit, in der Vorräte und Reserven für den Winter angelegt werden. Wildobst schmeckt nicht nur den Vögeln, sondern lässt sich zu Kompott, Marmelade, Schnaps und mehr verarbeiten. Früher waren Wildfrüchte ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsangebotes. In der kalten Jahreszeit, wo ein Mangel an frischem Obst herrschte, war man froh über einen Vorrat eingekochter Früchte, der Abwechslung in den Speiseplan brachte. Heute ist es keine Frage des Angebotes, sondern der Nachhaltigkeit, verwertbare heimische Früchte nicht gänzlich ungenutzt zu lassen. Ob im eigenen Garten oder bei der letzten Wanderung gesammelt – in Mispel, Schlehe, Dirndl und Co stecken wertvolle Inhaltsstoffe. Mit den passenden Rezepten entstehen daraus Köstlichkeiten für die Vorratskammer. Ein Wildobsthecke bietet jedoch auch Nahrung sowie Unterschlupf für zahlreiche Tiere und fördert somit die Artenvielfalt.

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Frieden als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung

Das SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen zielt darauf ab, friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern, allen Menschen einen rechtsstaatlichen und gleichberechtigten Zugang zur Justiz zu gewähren sowie leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufzubauen. Die große Vision der Agenda 2030 lautet frei übersetzt: Ein gutes Leben für alle Menschen im Rahmen der ökologischen Belastungsgrenzen. Niemanden zurücklassen ist dabei die oberste Prämisse. Zudem bieten die SDGs Möglichkeiten für neue Partnerschaften zwischen den AkteurInnen, forcieren Innovationen sowie neue Problemlösungen. „Ohne Frieden kann es keine nachhaltige Entwicklung geben und ohne nachhaltige Entwicklung keinen Frieden“, ist in der Agenda 2030 zu lesen. 

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Die Aktuelle Ausgabe 04/2021 als PDF Download

Aus dem Inhalt:

17 NACHHALTIGKEITSZIELE

Es gibt einen Plan / Der Schlüssel für eine weltweit bessere Zukunft / Hochwertige Bildung für alle  / Startklar für Ressourcenschonung /  Globale Partnerschaften im lokalen Netzwerk / Get up and goals! / Energieversorgung weltweit sicherstellen / Lebenselixier Wasser 

ENERGIE 

Packen wir es an!  / Unternehmen beschreiten neue Wege 

NATUR

Phänomen Vogelzug / Klimafittes Dirndltal /  Grenzüberschreitender Austausch im Naturschutz 

LEBEN

Jetzt wird’s wild! / Frieden als Basis für nachhaltige Entwicklung

ENU AKTUELL

STANDARDS

Kurz & bündig / Termine / Gesehen & gelesen


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